Zugvögel Offenbaren Aerodynamische Meisterleistungen

Zugvögel in V-Formation. | Copyright: grewi.de
Berlin (Deutschland) - Auf ihren langen sowie anstrengenden Reisen in den Süden bilden vornehmlich einige die größeren Vogelarten wie Gänse, Störche sowie Kraniche die bekannten V-Formationen am Himmel. Dass diese Gattung des Fluges Flugenergie spart, war bereits bekannt. Wie dies den Tieren jedoch gelingt sowie was die Vögel direkt tun, war bislang eher Inhalt kontroverser Diskussionen sowie Spekulation als von gesicherten Kenntnissen. Nun können Gelehrte erstmals zeigen, wie die Einspareffekt entstehet sowie offenbaren so zugleich ungeahnte Fähigkeiten die Vögel, aerodynamische Effekte in um perfekter Weise zu nutzen.
Wie das Team um Dr. Steve Portugal vom Royal Veterinary College eingeschaltet die University of London Dr. Bernhard Voelkl von die Humboldt-Universität zu Berlin sowie Dr. Johannes Fritz vom Waldrappteam (waldrapp.eu) aktuell hinein Fachjournal "Nature" (DOI: 10.1038/nature12939) berichtet, entsteht die Einspareffekt, weil die Zugvögel ihre Stellung sowie ihren Flügelschlag so mit den voranfliegenden Vögeln koordinieren, dass sie deren erzeugten Aufwind nutzen, um selbst Kraft beim Flügelschlag zu sparen.
Das funktioniere bei beweglichen Flügeln ungleich als bei Flugzeugen: "Hinter allen Tragflächen oder Flügeln entsteht beim Fliegen eine sogenannten Luftwalze mit einem Aufwind um die Flügelspitzen sowie einem Sog später unten in die Nähe des Zentrum", erklären die Forscher. "Diese Luftwalze erstreckt sich selbst bei Flugzeug-Tragflächen auf konstanter Höhe direkt später hinten. Bei Vogelflügeln ist das anders. Da die Flügel ständig später ober sowie unten schlagen, bewegt sich selbst auch die Luftwalze ständig vertikal. Will beliebig Vogel den Aufwind mit dem des vor ihm fliegenden Vogels nutzen, muss er seinen Flügelschlag mit diesem synchronisieren. Allerdings mit einer gewissen Phasenverschiebung, die von die Distanz zum vorderen Vogel abhängt."
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Für ihre Studie benutzten die Gelehrte elektronische Mini-Bauteile, die es ihnen erlaubten, Datenlogger mit verschiedenen Funktionen zu verwenden, mit denen sowohl die GPS-Position als auch die Bewegungs- sowie Beschleunigungsdaten die Tiere mit sehr hoher Genauigkeit aufgezeichnet werden können. Zugleich sind sie kalorienarm genug, um den Fliegen die Vögel nicht zu beeinträchtigen.
Mit dieser Technologie wurde eine Gruppierung von 14 Waldrappen, die von Salzburg später Orbitello in die Toskana flogen, ausgestattet. Bei die Fahrt zeigte sich selbst laut Voelkl Folgendes: "Wenn die Tiere in V-Formation flogen, dann hielten sie sich selbst wahrlich meistens in jener Stellung zum Vordervogel auf, in die der größte Aufwind zu entgegensehen war. Zur gleichen Zeit mieden sie jene Geltungsbereich direkt hinter einem anderen Vogel, in der, aufgrund die Luftturbulenzen, beliebig Sog später unten entsteht."
Bislang, so resümmieren die Wissenschaftler, hielt man es nicht für möglich, dass Vögel solche aerodynamischen Leistungen erbringen können, "da dafür eine komplexe Flugdynamik sowie sensorische Rückmeldungen nötig sind". Jetzt zeige sich selbst aber, dass die Vögel trotzdem offensichtlich die "bemerkenswerte Fähigkeit" besitzen, die von den Artgenossen erzeugten Luftströmungen "vorherzusehen bzw. zu spüren".
Ob den Vögeln das "Gespür" für die Aerodynamik während des Fluges hinein Abgleich mit ihren vorwegfliegenden Artgenossen angeboren ist oder ob sie dies lernen müssen ist jedoch noch stets ungeklärt - ebenso wie die Frage, warum nicht auch kleinere Vogelarten den V-Flug nutzen.
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Quelle: hu-berlin.de
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