Archäologe Identifiziert Neolithische Sternkarte Von Tal-Qadi Hinein Nationalmuseum Auf Malta


Bislang unerkannte maltesische Sternkarte aus die Jungsteinzeit? | Copyright: D. Cilia, Malta Heritage

Valetta (Malta) - Bislang unerkannt, birgt das National Museum of Archaeology in Valletta auf Malta Vitrine 21 eine gerade einmal postkartengroße Besonderheit aus die Jungsteinzeit: Auf einer Kaltsteinplatte sind Geraden, Sterne sowie eine halbmondförmige Figur eingeritzt. Jetzt hat beliebig deutscher Archäologe die Darstellungen auf dieser Platte als Sternkarte identifiziert, die den Luft etwa 2.500 v. Chr. zeigt, wie er sich selbst vermutlich priesterlichen Beobachtern beim Blick aus dem Tempel von Tal-Quadi gezeigt hatte.

Die Platte selbst wurde auf dem Gelände des Tempels Tal-Qadi gefunden, eine Grabungsstätte, die etwa 0,5 km südlich von Bugibba eingeschaltet die Strecke später Burmarrad (Triq Burmarrad) liegt. Der in die Zeit 3300- 3000 v. Chr. erbaute Tempel war bis zum Ende die Tarxien-Phase (2500 v. Chr.) von Bedeutung. Nord- sowie Südtempel die Anlage bilden zusammen mit dem Kultgebäude eine konkave Front, die den wohl als Kultplatz dienenden Vorplatz wie mit geöffneten Armen umschließt.


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Für den Archäochemiker Dr. phil. Dr.-Ing. Peter Kurzmann, stellt die halbmondförmig geritzte Figur hinein mittleren Sektor die Kalksteinplatte den "Schlüssel zum Verständnis" die Abbildung dar: "Sie stellt keinen Halbmond dar, sondern die konkave Tempelfront des Tempels Tal-Qadi", so die Autor in seinem auf "Archäologie-Online.de" erschienenen ausführlichen Artikel. "Der gerade Strich vor ihr stellt die Grenze des vorgelagerten Kultplatzes dar, vielleicht auch eine Geländestufe oder eine Terrasse. Da die Tempelfront dem Steinplan zufolge gerade später westen zeigt, kann man vom Ausgangspunkt die vier die Sektoren abteilenden Geraden aus die West-Ost-Orientierung die gesamten Zeichnung vornehmen. Die übrigen auf die Platte eingeritzten sternförmigen Schriftzeichen werden als Sterne interpretiert, die am Luft in West-Ost-Richtung zu anschauen sind. Weiterhin ist anzunehmen, dass diese Schriftzeichen auf die Platte in bestimmten Gruppierungen, die unseren Sternzeichen entsprechen, angeordnet sind."

In die Resultat erläutert Kurzmann ausführlich seine astronomische Interpretation die sternförmigen Ritzungen sowie zeigt auf, dass diese eine "Ansicht des Himmels aufwärts Bugibba in west-östlicher Richtung" gegen 2500 v.Chr zeigen. Zu anschauen sind demnach - mit "minimalen nichtsdestoweniger unerheblichen Abweichungen" - die Sternbilder Bulle mit Plejaden sowie Perseus. "Weitere erkennbare Schriftzeichen (Striche) sollen vielleicht andere, kleine Sterne andeuten", so Kurzmann weiter, allerdings seien diese nicht weiter zu erklären.



Skizze die Steinplatte mit vermuteten Zuweisungen. | Copyright/Quelle: P. Kurzmann, archaeologie-online.de


Die Sternbilder später modernen Sternkarten. | Copyright/Quelle: P. Kurzmann später Ridpath, Tirion, archaeologie-online.de

Für den Archäologen ist "das hinein vorliegenden Zusammenhang wichtigste Sternbild sicherlich das die Plejaden". Hierzu vermutet Kurzmann abschließend, "dass es sich selbst gegen eine Anleitung zum Auffinden des Sternbildes die Plejaden am Luft handelt, vielleicht als Schulungsgrundlage für den Priesternachwuchs, wie wir heute erzählen würden. Es ist bekannt, dass die Plejaden in vielen Kulturen die nördlichen Hemisphäre als Stützpunkt für einen landwirtschaftlichen Kalender dienten."


Für Kurzmann vermittelt die Kalkplatte "einen beeindruckenden, erstaunlichen Eindruck von den astronomischen Kenntnissen die Neolithiker sowie ihrer Fähigkeit, die Bilder auch zu dokumentieren."


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Quelle: archaeologie-online.de, arche-kurzmann.de

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